Beim Umzug will der Hausstand sicher von A nach B in die neuen vier Wände transportiert werden. Reichte bei der ersten Wohnung meist noch der eigene Pkw, sammelt sich mit den Jahren immer mehr Hausrat an, der transportiert werden muss. Wer nicht gerade über mehrere hundert Kilometer umzieht und ein großes Haus bewohnt, für den reicht meist auch ein Transporter aus. Warum der Umzug mit diesem einfacher und günstiger ist, erklären wir hier.
Tipp 1: Nicht am Wochenende mieten
Zunächst gilt es, die Angebote verschiedener Vermieter zu vergleichen. Dabei kann es sich auszahlen, den benötigten Transporter möglichst nicht an einem Wochenende zu mieten. Dann nämlich hat das Umziehen Hochkonjunktur, besonders in den Frühjahrs- und Sommermonaten. Unter der Woche halten viele Vermieter deutlich günstigere Angebote bereit, zudem ist die Fahrzeugauswahl hier auch oft größer.
Tipp 2: Nicht alles alleine machen
Was für den gesamten Umzug gilt, das gilt auch für den Mietwagen: Wer kein geübter Transporter-Fahrer ist, für den empfiehlt es sich, eine erfahrene Begleitperson am Miettag bzw. den Miettagen mitzunehmen. Diese kann beim Rangieren des Mietwagens behilflich sein, insbesondere wenn es in enge Innenstädte o. ä. geht.
Tipp 3: Die richtige Fahrzeuggröße wählen
Eine der wichtigsten Fragen: Wie groß sollte der passende Umzugstransporter sein? Ohne die entsprechende Erfahrung mit Umzügen und den Größenordnungen der angebotenen Transporter-Modelle fällt die Auswahl schwer. Einerseits steigen die Kosten, wenn der Umzugswagen zu groß gewählt wurde. Schlimmer ist es jedoch, wenn der gebuchte Wagen nicht groß genug ist. Denn vielleicht bleiben nur einige wenige Tage für den Wechsel aus der früheren Wohnung in das neue Refugium. Liegen in diesem Fall beide Wohnungen auch noch einige hundert Kilometer auseinander, reicht die eingeplante Zeit u. U. nicht mehr aus, um alle Habseligkeiten rechtzeitig von einem zum anderen Ort zu transportieren.
Welche Größe beim Transporter mieten wirklich erforderlich ist, kann man in der Regel den Seiten der Autovermietungen entnehmen, dafür gibt es spezielle Rechner. Und natürlich geben auch die Berater der Vermieter im persönlichen Gespräch gerne Auskunft, welcher Wagentyp für welche Wohnungsgröße geeignet ist.
Tipp 4: Vorsicht vor Kostenfallen
Der eigentliche Mietpreis ist bei einigen Anbietern nicht unbedingt das Problem. Wie so oft steckt auch hier der Teufel im Detail, denn nicht selten finden sich die wirklichen Kostenfallen im Kleingedruckten der Anbieter. Die zeigen sich zum Beispiel bei längeren Fahrstecken, die mit dem gemieteten Transporter gefahren werden müssen. Während es sich bei den Konditionen für die Umzugswagen selbst meist um Fixkosten handelt, haben die zurückgelegten Strecken durchaus wesentlichen Einfluss auf die endgültigen Kosten.
Konkret bedeutet das: Bei einigen Tarifmodellen werden Einschränkungen der Kilometerleistung vorgenommen. Wird eine bestimmte Grenze überschritten (häufig liegt diese bei etwa 100 bis 200 Kilometer), stellt der Anbieter die gefahrenen Mehrkilometer zusätzlich in Rechnung. Und das kann sehr teuer werden! Je zusätzlichem Kilometer Strecke variieren die Gebühren zwischen etwa 10 und 50 Cent.
Tipp 5: Zeitige Planung verschafft größtmögliche Auswahl
Generell gilt: An den bereits erwähnten Wochenenden sowie in den Ferien in Frühjahr und Sommer ist die Nachfrage nach Mietwagen besonders hoch. Schließlich ziehen in diesen Zeiten die meisten Menschen um. Das Anmieten eines Transporters ist dann nicht nur teurer, es könnte auch sein, dass schlichtweg keine Fahrzeuge mehr zu Verfügung stehen. Wer keinen anderen Termin für seinen Umzug festlegen kann, der sollte sich so frühzeitig wie möglich um sein Fahrzeug kümmern. Grundsätzlich gilt dieser Tipp aber für alle.
Wichtig zu wissen ist zudem, dass, auch wenn man sich bei der Buchung für ein bestimmtes Modell entscheidet, dies nicht zwingend bedeutet, dass exakt das gleiche Fahrzeugmodell bei der Abholung auf dem Hof der Autovermietung steht. Die meisten Vermieter garantieren lediglich, dass der Mietwagen aus der gleichen Fahrzeugklasse stammt. Allerdings gibt es auch Anbieter, die sich vorbehalten, ein Fahrzeug aus einer kleineren Klasse bereitzustellen. Hierauf ist unbedingt im Vertrag zu achten.






