Optimale Sicherheit mit einem Einbautresor

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Wertschutzschrank für zuhause

Den typischen Tresor kennt sicherlich jeder. In der Regel handelt es sich hierbei um einen mehr oder weniger schweren Stahlschrank, der frei im Raum aufgestellt werden kann. Allerdings weist ein solcher Wertschutzschrank, wie er im Fachjargon genannt wird, auch einige Nachteile auf. Er nimmt viel Platz weg und kann unter Umständen relativ leicht von Dieben abtransportiert werden. Neben konventionellen Tresoren gibt es aber auch zahlreiche Speziallösungen, die diese Nachteile nicht aufweisen. Hier sind z. B. die Einbautresore zu nennen, mit denen wir uns im Folgenden etwas näher beschäftigen wollen.

Wand- und Bodentresore

Wie der Name schon verrät, werden Wandtresore und Bodentresore in die Wand bzw. den Boden eingelassen und benötigen dadurch nicht nur keine Stellfläche, sondern sind auch schwerer aufzufinden. In der Regel sind Bodentresore jedoch nur bei einem Neu- bzw. Umbau praktikabel, bestehende Gebäudesubstanz verfügt in den meisten Fällen nicht über die notwendigen Voraussetzungen.

Wandtresor

Ein Wandtresor kommt dann zur Anwendung, wenn man einen Tresor nicht sofort und für jedermann sichtbar einbauen möchte, oder aber wenn die Geschäfts- bzw. Wohnräume ganz einfach nicht den Platz bieten für einen normalen Tresor. Der Wandtresor, auch Wandeinbautresor genannt, wird direkt in die betreffende Wand eingemauert. Der ursprüngliche, aber wahrscheinlich aus Marketinggründen nicht mehr gebräuchliche Begriff für einen Wandtresor lautet daher „Einmauertresor“.

Theoretisch kann jeder Tresor als Wandtresor herhalten, spezielle Modelle besitzen jedoch einen Einbaurahmen, der das Einmauern in die Wand erleichtert. Die meisten Wandtresore bilden dann im eingebauten Zustand mit der Wand eine glatte Fläche, so dass ganz klassisch ein Gemälde davor gehangen werden kann. Aber auch mit Möbelstücken kann ein Wandtresor verdeckt werden.

Der Einbau eines Wandtresors ist nicht immer ganz einfach. So muss die entsprechende Wand ausreichend dick und tragfähig genug sein. Am einfachsten lässt sich der Einbau bei Neubauten oder im Rahmen größerer Sanierungsarbeiten umsetzen. Damit der Einbruchsschutz gewährleistet ist, sollte der Tresor immer von einer Betonschicht umgeben sein.

Möbeleinbautresore

Insbesondere in Hotels als Zimmertresor weit verbreitet, stören Möbeleinbautresore weder die Raumoptik noch benötigen sie eine größere Stellfläche. Allerdings bieten sie oft nur ein geringes Fassungsvolumen und verfügen nur über einen minimalen Einbruchschutz. Der große Pluspunkt besteht darin dass sie schnell und unkompliziert eingebaut werden können und nicht auffallen.

Deposittresore

Für bestimmte Unternehmen wie Banken und Hotels kann ein Deposittresor die ideale Lösung sein. Ähnlich eines Briefkastens kann dort jeder Inhalte einwerfen, aber nur mit dem richtigen Schlüssel können diese wieder entnommen werden. Die Konstruktion von Deposittresoren ist stark abhängig vom Verwendungszweck, deswegen ist hier die vorherige Absprache mit einem Fachmann unerlässlich.

Schlüsseltresore

Besonders für Unternehmen, Hotels und Vermieter bietet sich die Anschaffung eines Schlüsseltresors an. In ihm lässt sich eine große Zahl an Schlüsseln sicher und übersichtlich aufbewahren, oft mit ausfahrbaren Schlüsselleisten und nummerierten Schlüsselhaken. So wird ein Schlüsselchaos vermieden und die Schlüssel sind stets sicher untergebracht.

Welche Sicherheitsklasse sollte ich wählen?

Herkömmliche Einbautresore gibt es in fünf verschiedenen Sicherheitsklassen, wobei ein Wertschutzschrank Klasse 0 allgemein die günstigste Lösung darstellt, trotzdem aber bereits einen guten Schutz bietet. Für Privatnutzer, die keine sehr hohen Werte in ihrem Safe deponieren, reicht ein solcher Tresor in der Regel aus. 

Thema Brandschutz

In den meisten Fällen macht es Sinn, beim Tresorkauf nicht nur auf Einbruchsschutz, sondern auch auf einen entsprechenden Brandschutz zu achten. Denn ob wichtige Dokumente gestohlen werden oder einem Brand zum Opfer fallen, macht im Ernstfall keinen Unterschied – weg ist weg.

Moderne Tresore verfügen heute fast immer über einen serienmäßigen Feuerschutz. Wie beim Einbruchsschutz wird der Feuerschutz eines Tresors anhand einer Plakette im Innenraum dokumentiert. Die entsprechende Kennzahl ist 1047-1, eine Europa-Norm, die den Test auf Feuerschutz regelt.

Achtung: Es ist darauf zu achten, ob der Tresor einen echten Feuerschutz bietet oder nur „feuerfest“ ist. Letzteres hat für die Schutzwirkung keinerlei Relevanz – „feuerfest“ bedeutet nur, dass der Tresor selbst nicht aus brennbarem Material besteht.